Graf Hieronymus Maria Joseph von Lodron (1766–1823)

Am 7. September 1823 verstirbt der gräfliche Familienvorstand Hieronymus von Lodron in Wien.1 Er hinterlässt seine Witwe Cäcilia, vier Töchter und den 17-jährigen Sohn und damit Haupterben Constantin. Bisher lässt sich seine Grabstätte nicht auffinden, weder in Salzburg noch in Wien. Wer den Weg zur Gmünder Lodron’schen Familiengruft hinter der Kalvarienberg-Kapelle findet, steht vor seiner Familie.
Nichts erinnert dort an ihn. Der Übergang der Fideikommiss-Inhaberschaft von Hieronymus auf seinen Sohn Constantin wird in den Unterlagen des Gmünder Chronisten Dechant Broll mit 1825 datiert, obwohl Hieronymus bereits 1823 verstorben war. Was war passiert?